Supervision

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Supervision – fachlich fundiert, wertschätzend und praxisnah

Psychotherapeutische Arbeit verlangt fachliche Sicherheit, persönliche Klarheit und die Fähigkeit, auch in komplexen Behandlungssituationen handlungsfähig zu bleiben. Supervision bietet einen geschützten Rahmen, um therapeutische Prozesse zu reflektieren, neue Perspektiven zu entwickeln und die eigene professionelle Kompetenz kontinuierlich zu stärken.

In der Psychotherapiepraxis am Jägersburger Weiher erhalten Sie eine verhaltenstherapeutisch fundierte, strukturierte und zugleich wertschätzende Supervision. Im Mittelpunkt stehen Ihre individuellen Fragen, Ihre therapeutische Entwicklung und die konkrete Arbeit mit Ihren Patientinnen und Patienten.

Dabei geht es nicht nur darum, schwierige Situationen zu analysieren. Gute Supervision soll Orientierung geben, Handlungsmöglichkeiten erweitern und dazu beitragen, dass Sie Ihre therapeutischen Entscheidungen fachlich sicher und persönlich stimmig treffen können.

Supervision, die sich an Ihrer Praxis orientiert

Jede therapeutische Situation ist anders. Deshalb wird die Supervision individuell auf Ihren Ausbildungsstand, Ihre Berufserfahrung und Ihre aktuellen Fragestellungen abgestimmt.

Mögliche Themen sind beispielsweise:

  • diagnostische Einordnung und Fallkonzeption

  • Therapieplanung und Behandlungssteuerung

  • Auswahl und Umsetzung verhaltenstherapeutischer Interventionen

  • schwierige Therapieverläufe und therapeutische Blockaden

  • Krisen, Suizidalität und besondere Belastungssituationen

  • Gestaltung der therapeutischen Beziehung

  • Einbeziehung von Eltern, Bezugspersonen und weiteren Beteiligten

  • Reflexion eigener Reaktionen und persönlicher Belastungsgrenzen

  • Vorbereitung und Besprechung von Ausbildungs- und Prüfungsfällen

  • Dokumentation, Berichte und strukturierte Fallvorstellungen

Die Supervision soll Ihnen nicht lediglich vorgeben, „was richtig ist“. Vielmehr entwickeln wir gemeinsam ein fundiertes Verständnis des jeweiligen Falls und erarbeiten Lösungen, die fachlich nachvollziehbar, praktisch umsetzbar und für Ihre therapeutische Haltung passend sind.

Warum Supervision in unserer Praxis?

Die Psychotherapiepraxis am Jägersburger Weiher verbindet verhaltenstherapeutische Fachkompetenz mit umfassender praktischer Erfahrung in der Behandlung von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen.

Dadurch können auch komplexe Fragestellungen berücksichtigt werden, etwa wenn familiäre Dynamiken, Entwicklungsbedingungen, schulische Belastungen, psychische Begleiterkrankungen oder unterschiedliche Bezugssysteme in die Behandlung hineinwirken.

Sie profitieren insbesondere von:

Praxisnähe
Die besprochenen Inhalte werden konsequent auf den therapeutischen Alltag übertragen. Ziel sind konkrete und realistisch umsetzbare nächste Schritte.

Klare Struktur
Fallkonzeptionen, Therapieziele und Interventionen werden nachvollziehbar geordnet. Dies schafft Orientierung, gerade bei komplexen oder festgefahrenen Verläufen.

Wertschätzende Zusammenarbeit
Unsicherheiten und schwierige Situationen gehören zur psychotherapeutischen Arbeit. Sie können offen angesprochen und ohne vorschnelle Bewertung reflektiert werden.

Individueller Förderung
Die Supervision orientiert sich an Ihrem Entwicklungsstand. Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger benötigen teilweise andere Unterstützung als bereits erfahrene Kolleginnen und Kollegen.

Verhaltenstherapeutischer Fundierung
Die Supervision basiert auf einem verhaltenstherapeutischen Verständnis und verbindet diagnostische Erkenntnisse, Fallkonzeption, therapeutische Beziehungsgestaltung und konkrete Interventionen.

Erfahrung mit unterschiedlichen Altersgruppen
Durch die Arbeit mit Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen können sowohl altersspezifische Fragestellungen als auch die Zusammenarbeit mit Eltern und weiteren Bezugspersonen differenziert betrachtet werden.

Die Qualifikation zur Supervisorin wurde im Rahmen einer Weiterbildung am Institut für Fort- und Weiterbildung in klinischer Verhaltenstherapie – IFKV e. V. – erworben. 

Supervision für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung

Gerade während der psychotherapeutischen Ausbildung ist eine verlässliche und kontinuierliche Begleitung besonders wichtig. Neben der fachlichen Besprechung einzelner Behandlungsfälle unterstützt die Supervision dabei, eine eigene therapeutische Identität zu entwickeln.

Gemeinsam können unter anderem folgende Fragen bearbeitet werden:

  • Wie entwickle ich aus der Diagnostik eine schlüssige Fallkonzeption?

  • Welche Therapieziele sind sinnvoll und realistisch?

  • Welche Intervention passt zu dieser Patientin oder diesem Patienten?

  • Wie gehe ich mit Widerstand, Vermeidung oder stagnierenden Verläufen um?

  • Wie kann ich mein therapeutisches Vorgehen nachvollziehbar dokumentieren?

  • Wie bereite ich einen Ausbildungs- oder Prüfungsfall strukturiert vor?

  • Wie bleibe ich empathisch, ohne meine eigenen Grenzen aus dem Blick zu verlieren?

Die Supervision soll Ihnen Sicherheit vermitteln, ohne Ihre Eigenständigkeit einzuengen. Ziel ist, dass Sie therapeutische Entscheidungen zunehmend selbstbewusst, reflektiert und fachlich begründet treffen können.

Einzelsupervision

In der Einzelsupervision steht ausreichend Raum für Ihre persönlichen Fragestellungen und die vertiefte Bearbeitung einzelner Fälle zur Verfügung.

Sie eignet sich insbesondere für:

  • komplexe oder belastende Behandlungsverläufe

  • detaillierte Fallkonzeptionen

  • persönliche Unsicherheiten im therapeutischen Prozess

  • Ausbildungs- und Prüfungsfälle

  • die Reflexion der eigenen therapeutischen Rolle

  • vertrauliche berufliche Fragestellungen

Die Einzelsupervision ermöglicht eine besonders individuelle und konzentrierte Zusammenarbeit.

Gruppensupervision

Gruppensupervision verbindet die strukturierte Fallarbeit mit dem fachlichen Austausch unter Kolleginnen und Kollegen.

Unterschiedliche Sichtweisen können neue Perspektiven eröffnen und dabei helfen, eingefahrene Denkmuster zu erkennen. Gleichzeitig profitieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den Erfahrungen und Fragestellungen der anderen Gruppenmitglieder.

Die Gruppensupervision bietet Raum für gemeinsames Lernen, fachliche Weiterentwicklung und kollegiale Unterstützung. Gruppensupervision wird in der Praxis als eine der angebotenen Supervisionsformen genannt.

Teamsupervision

Teamsupervision richtet sich an therapeutische, pädagogische oder psychosoziale Teams, die ihre Zusammenarbeit und ihre fachlichen Abläufe reflektieren möchten.

Mögliche Schwerpunkte sind:

  • Rollen- und Aufgabenklärung

  • Verbesserung der internen Kommunikation

  • Umgang mit Konflikten und Spannungen

  • Reflexion belastender Fälle

  • Entwicklung gemeinsamer fachlicher Standards

  • Verbesserung von Zusammenarbeit und Verantwortungsstrukturen

  • Umgang mit Überlastung und Abgrenzung

Ziel ist eine konstruktive Zusammenarbeit, in der unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt und tragfähige Lösungen entwickelt werden. Auch Teamsupervision gehört bereits zum ausgewiesenen Angebot der Praxis. 

Ein geschützter Raum für fachliche Entwicklung

Supervision darf anspruchsvoll sein, sollte aber niemals beschämend oder entmutigend wirken. Fehler, Zweifel und Unsicherheiten werden nicht als persönliches Versagen verstanden, sondern als wichtige Ausgangspunkte für fachliche Entwicklung.

Eine gute Supervision schafft einen Rahmen, in dem Sie offen denken, Fragen stellen und unterschiedliche Vorgehensweisen prüfen können. Sie sollen die Termine mit mehr Klarheit, Sicherheit und konkreten Ideen für Ihre weitere therapeutische Arbeit verlassen.

Interesse an einer Supervision?

Gerne können Sie Kontakt mit der Psychotherapiepraxis am Jägersburger Weiher aufnehmen und kurz mitteilen:

  • ob Sie Einzel-, Gruppen- oder Teamsupervision suchen,

  • ob Sie sich in Ausbildung befinden oder bereits approbiert sind,

  • welches Ausbildungsinstitut beziehungsweise welcher berufliche Kontext vorliegt,

  • und welcher zeitliche Umfang ungefähr gewünscht ist.

Anschließend kann gemeinsam geklärt werden, ob das Supervisionsangebot zu Ihren fachlichen Anliegen und organisatorischen Rahmenbedingungen passt.

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